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Lake 69

Lake 69

Von am Samstag, 21 Sep, 2013 | 4 Kommentare

Eigentlich wollten wir unseren Ausflug zum Lake 69 und dem Santa Cruz Trek absagen, da die Höhe doch ein grösseres Problem zu sein schien. Unsere Reiseagentur in Huaraz meinte jedoch, wir sollen den Trek zum Lake 69 versuchen, denn dieser sei mit dem schwierigsten Tag vom Santa Cruz Trek gleichzustellen und wenn es nicht klappe, dann können wir immer noch alles absagen. Gesagt getan, so machten wir uns auf zum Lake 69. Zum überhaupt an den See zu gelangen, mussten wir zum Huascaran National Park fahren und hatten dabei wunderschöne Sicht zum Nevado Huascaran, einem der schönsten Berge in der Region und passierten die atemberaubenden Seen Warmicocha und Orkoncocha.

Die Wanderung beginnt bei 3900 Meter und ging bis zu 4700 Meter hoch, wo sich der Lake 69 befindet. Zuerst kamen wir auf einer Steppe an, welche einfach nur schön war. Es waren Pferde und Kühe am Grasen, ein kleiner Fluss und eigenartige Bäume, es war eine friedliche Atmosphäre, bald jedoch sollte der Anstieg beginnen. Im Zick Zack ging es langsam aber stetig hinauf und jeder Blick hoch war eine Qual da man noch sah was auf einen zukommt. Nach ca. 2h Anstieg haben wir die erste Lichtung erreicht. Von unten hatte man das Gefühl, dass der See sich da oben befindet. Weit gefehlt, es war etwa nochmals die gleiche Höhe zu überwältigen. Solange der Atem und die Kraft vorhanden waren ging es weiter. Der letzte Teil des Aufstiegs hatte es aber wahrlich in sich. Nicht nur war es sehr steil, sondern auch schlechter, grobsteiniger Boden auf dem man immer wieder ausrutschte. Die Kräfte liessen nach und man beginnt sich zu fragen, warum man sich selber das überhaupt antut. Die letzten Meter waren die Qual, jedoch als wir oben angekommen waren zeigte sich der Lake 69 von seiner schönsten Seite. Der See liegt in einem Kessel von Bergen umringt. Das türkisfarbene Gletscherwasser schimmert je nach Sonneneinstrahlung anders. Man hört die ganze Zeit lautes knacksen von den umliegenden Gletschern und vermutet, dass demnächst ein Eisblock runterfliegt. Es war der perfekte Ort für unser Mittagspicknick. Und tatsächlich schaffte es ein kleinerer Eisblock mit grossem Lärm den Weg runter. Was die Natur da oben auf 4700m zeigt ist schlicht und einfach unbeschreiblich. Da der Weg von der Parkplatz bis zum See über 7km war mussten wir uns bald wieder auf den Rückweg nach unten machen, damit wir noch vor Einbruch der Dunkelheit wieder den Nationalpark verlassen konnten bzw. mussten.

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    4 Kommentare

  1. De Silvan gseht aber uf em Föteli ned so glücklich us ;-) aber ned schlecht euri Wanderig i sonere Höhi

    • Es isch nöd eso en eifachi wanderig gsi.. er hät zuesätzlich min rucksack müese ufeträge, drum isch er chli müed gsi.. :P

  2. Wow, d Bilder sind Sackstark! Sinder au gwanderet oder händer nur Föteli gmacht?!?
    Isch ja guet, simmer det im Jura no go „trainiere“… ;-)

    • Hehe, nei esch es rächts stöckli ufe gseh, hend scho gmeint, es hört nöme uf! Aber jo, euses Jura-Räge-Wander-Training hed sech voll und ganz glohnt :)

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